Grabarten und Grabmalformen im Überblick
Welches Grabmal passt, hängt zuerst von der Grabstätte ab: Erdgrab oder Urnengrab, Einzel-, Doppel- oder Familiengrab. Dieser Überblick erklärt die Grabarten, die gängigen Formen vom Stehenden Stein bis zum Findling und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.
Warum ein Grabmal
Ein Mensch ist von uns gegangen – jemand, den man geliebt und geschätzt hat und der Spuren in dieser Welt hinterlassen hat. Zurück bleiben Trauer und Schmerz, oft aber auch Dankbarkeit für die gemeinsame Wegstrecke.
Sich mit der Wahl und Gestaltung eines Grabmals auseinanderzusetzen, hilft, die Trauer Schritt für Schritt zu verarbeiten. Aus dem Ort der Trauer kann so ein Ort des Trostes werden: ein Ort der Erinnerung an die Menschen, die uns die Möglichkeit gaben, zu lieben und zu leben.
„Jedes Grabmal ist ein Denkmal für eine Persönlichkeit, und ein Denkmal ist mehr als nur ein Namensschild. Ein gutes Denkmal bewahrt die Identität des Verstorbenen und erhält die Erinnerung an ihn.“
Die Grabarten
Welche Grabarten es gibt und wie groß sie sind, regelt die Satzung des jeweiligen Friedhofs. Die folgenden Begriffe begegnen Ihnen fast überall.
Eine Grabstätte für eine Erdbestattung. Das Grabmal ist meist ein stehender Stein oder ein Liegestein, oft mit Einfassung oder Abdeckplatte.
Mehrere Grabstellen nebeneinander, häufig für Ehepaare oder mehrere Generationen. Hier wird das Grabmal breiter, und die Gestaltung sollte Raum für weitere Inschriften lassen.
Deutlich kleiner als ein Erdgrab. Dafür eignen sich kleinere Stelen, Kissensteine oder Grabplatten. Auf unserer Seite zu Urnengrabsteinen finden Sie Beispiele.
Hier sind oft besonders persönliche, kleinere Formen gefragt – ein Ahornblatt aus Sandstein, ein Findling mit Pfotenabdruck. Auch dafür nehmen wir uns die Zeit, die es braucht.
Die Formen des Grabmals
Dieselbe Grabstätte lässt sich ganz unterschiedlich gestalten. Die Form bestimmt, wie das Grabmal wirkt und wo die Schrift Platz findet.
Formen aus unserer Ausstellung
In unserer Ausstellung an der Nadorster Straße können Sie die Formen in echt sehen.
Mehr Arbeiten in unserer Bildergalerie →Was die Friedhofsordnung mitentscheidet
Jeder Friedhof hat eigene Bestimmungen – zu Maßen, Stärken, Materialien und manchmal auch zur Gestaltung. Deshalb muss jedes neue Grabmal von der Stadtverwaltung oder der Kirchengemeinde genehmigt werden. Um die Formalitäten kümmern wir uns für Sie.
Wir beliefern alle Friedhöfe innerhalb Oldenburgs und darüber hinaus und klären die Vorgaben, bevor die Fertigung beginnt. So erleben Sie keine Überraschung, wenn der Stein fertig ist.
Eine Liegeplatte auf der Rasenfläche: flach, ruhig und leicht zu pflegen.
An später denken: Familiengrab und zweite Inschrift
Wenn in einer Grabstätte weitere Beisetzungen möglich sind, lohnt es sich, das schon bei der ersten Gestaltung zu bedenken. Die Schrift wird dann so aufgeteilt, dass eine weitere Inschrift später selbstverständlich dazu passt.
Für eine zweite Inschrift holen wir das Grabmal in unsere Werkstatt. Die mechanische Reinigung gehört dann fest dazu, sodass alte und neue Schrift wieder zusammen wirken.
Und nach Ablauf der Ruhefrist muss ein Grabmal nicht entsorgt werden: Es kann einen Platz im Garten finden und so ein Stück Familiengeschichte bleiben.










