Vorsorge und Ablauf: vom ersten Gespräch bis zur Aufstellung
Ein Grabmal entsteht nicht über Nacht, und niemand muss sich in der ersten Zeit der Trauer schon festlegen. Hier erklären wir, wie ein Auftrag bei uns abläuft, wie viel Zeit Sie einplanen sollten und wie Sie Ihr eigenes Grabmal schon zu Lebzeiten selbst bestimmen können.
Sie müssen nichts überstürzen
Nach einem Todesfall stehen viele Entscheidungen gleichzeitig an. Das Grabmal gehört nicht zu denen, die sofort getroffen werden müssen: Bei Erdbeisetzungen sollte ohnehin mindestens acht bis zehn Wochen mit der Aufstellung gewartet werden, damit sich der Boden setzen kann.
Diese Zeit dürfen Sie nutzen. Sich mit der Gestaltung eines Grabmals auseinanderzusetzen, hilft vielen Menschen, die Trauer Schritt für Schritt zu verarbeiten.
Unsere Ausstellung an der Nadorster Straße: Formen, Steine und Oberflächen in Originalgröße – und Zeit, in Ruhe zu schauen.
So läuft ein Auftrag bei uns ab
Am Anfang steht immer ein ausführliches Gespräch. Damit genügend Raum und Zeit bleibt, vereinbaren wir einen Termin. Was Ihnen wirklich wichtig ist, ist zu Beginn oft noch nicht klar – das entwickeln wir gemeinsam.
Damit Sie sich vorher ein Bild vom Ergebnis machen können, arbeiten wir je nach Aufgabe mit Handzeichnungen, Modellen, Materialmustern oder einem digitalen Entwurf. Dazu erhalten Sie ein unverbindliches Angebot.
Jedes neue Grabmal muss von der Stadtverwaltung oder der Kirchengemeinde genehmigt werden. Um diese Formalität kümmern wir uns für Sie.
In unserer Werkstatt an der Nadorster Straße entsteht das Grabmal. Aufteilung und Details besprechen wir vor der Ausführung noch einmal mit Ihnen. Wenn Sie möchten, können Sie der Fertigung in allen Schritten beiwohnen.
Wir setzen das Grabmal auf dem Friedhof – auf allen Friedhöfen in Oldenburg und darüber hinaus. Der richtige Zeitpunkt hängt von Boden, Grablage und Art der Beisetzung ab.
Auch später bleiben wir Ihr Ansprechpartner: für die Reinigung, eine zweite Inschrift, Grabschmuck oder Reparaturen.
Mit wie viel Zeit Sie rechnen sollten
Haben Sie einen Wunschtermin, etwa einen Jahrestag, sprechen Sie uns früh an.
Nach einer Erdbeisetzung, abhängig von Bodenverhältnissen und Grablage.
Den Weg über Stadtverwaltung oder Kirchengemeinde gehen wir für Sie.
Vorsorge: das eigene Grabmal zu Lebzeiten
Manche Menschen möchten selbst bestimmen, wie ihr Grabmal aussieht. Ein handwerklich gestaltetes Denkmal kann schon zu Lebzeiten erworben werden. Es ziert zunächst als Objekt den Garten und wird später zum Denkmal an der letzten Ruhestätte.
Wird die Grabstätte nach Ablauf der Ruhefrist aufgegeben, kann sich das Denkmal wieder in den Garten einfügen und muss nicht entsorgt werden. So bleibt den Nachkommen ein Teil Ihrer Geschichte erhalten.
Ein Zeichen, das zur Person passt – hier eine Liegeplatte mit einem Igel aus Bronze.
Was Sie bei uns erwartet
Persönlich und unverbindlich. Wir nehmen uns die Zeit, die Sie brauchen.
Visualisierungen, Zeichnungen und Materialmuster, damit Sie sehen, wovon wir sprechen.
Eine klar gegliederte Preisübersicht, ohne versteckte Posten.
Eine langfristige Dokumentation Ihrer Wünsche oder eine feste Vereinbarung, etwa über Ihren Bestatter.
Treuhandvertrag bei der ZEDENA
Bei uns können Sie einen Treuhandvertrag bei der ZEDENA abschließen, der Zentralgenossenschaft der Deutschen Naturwerksteinwirtschaft e.G. Damit legen Sie selbst fest, wie Ihr Denkmal gestaltet und beschriftet werden soll.
Darüber hinaus können Sie Vorkehrungen treffen für die regelmäßige Reinigung der Grabanlage, die Instandhaltung der Inschrift und den Erhalt der Standsicherheit. Das gilt selbstverständlich auch für eine bereits vorhandene Grabanlage.







